Premiere

Später Peymann-Triumph: „Warten auf Godot“ in der Josefstadt

Jetzt hat der Baum ein paar Blätter: Marcus Bluhm als Estragon und Bernhard Schir als Wladimir im zweiten Akt von „Warten auf Godot“.
Jetzt hat der Baum ein paar Blätter: Marcus Bluhm als Estragon und Bernhard Schir als Wladimir im zweiten Akt von „Warten auf Godot“. Philine Hofmann
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Claus Peymann hat im Alter von 86 Jahren sein erstes Beckett-Stück inszeniert: „Warten auf Godot“ wurde im Theater in der Josefstadt zum großen Erfolg. Auch weil Peymann den Zirkus und das Kabarett nicht scheut.

„Reizender Abend“, sagt Wladimir. „Unvergesslich“, sagt Estragon. „Und noch nicht vorbei.“ – „Es sieht so aus.“ – „Es fängt erst an.“ – „Es ist schrecklich.“ – „Schlimmer als im Theater.“ – „Im Zirkus.“ – „Im Varieté.“ – „Im Zirkus.“ Was für ein feiner Pingpong-Dialog! Und dazu selbstbezüglich: Theater-Theater, das naheliegende, ja: aufgelegte Scherze nicht scheut.

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