Wer traf wen? Das Spectrum-Rätsel

Triefend nass im Festsaal

Ein Erfinder, für den die Arbeit über alles ging, sein Chef, der nur kurz ein „Edler von“ war, und dessen Sohn, der sich dem Schreiben verschrieb.

Als „urwüchsig, naturliebend und humorvoll“ wurde der Mann beschrieben – und als ziemlich zerstreut. Einmal soll er kurz vor einem Vortrag, bereits in Frack gewandet, noch in sein Labor geeilt sein, um Adjustierungen an seiner Erfindung vorzunehmen – als er zurückkam, war er triefend nass. Das war ihm aber egal, so trat er dann im Festsaal auf.

Er stammte aus der steirischen Provinz, wurde dort eingeschult, und nach der Realschule in Wien nahm er ein technisches Studium auf. Seine erste berufliche Station führte ihn nach Niederösterreich. Weil er eine technische Idee in einer Versammlung des Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereins in Wien vorstellte, ohne zuvor seinen Chef darüber informiert zu haben, wurde er sogar – allerdings nur für kurze Zeit – gekündigt. Hier zeigte sich wohl schon das Wesen des oft unbedacht agierenden Erfinders . . .

Den Großteil seines Berufslebens verbrachte er im Norden der Monarchie, nachdem er als Konstrukteur am Uni-Institut für Maschinenlehre und Maschinenbau in einer tschechischen Stadt verpflichtet worden war. Er habilitierte sich und tüftelte vor Ort an den meisten seiner Erfindungen.

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