Offenlegungspflicht

Bilanz zu spät eingereicht: Welche Strafen drohen wirklich?

Einzelne Signa-Gesellschaften reichten Bilanzen zu spät beim Firmenbuch ein.
Einzelne Signa-Gesellschaften reichten Bilanzen zu spät beim Firmenbuch ein.Clemens Fabry
  • Drucken

Die Zwangsstrafen für säumige Firmen sollen verschärft werden, den Anlass lieferte die Causa Signa. In Summe sind die Strafen jedoch auch jetzt bereits höher als angenommen.

Wien. Eine Verschärfung der Zwangsstrafen, wenn Jahresabschlüsse nicht pünktlich beim Firmenbuch eingereicht werden: Das ist bekanntlich eine der Maßnahmen, die Justizministerin Alma Zadić (Grüne) als Reaktion auf den Fall Signa vorschlägt.

Aber wie hoch sind die Zwangsstrafen derzeit tatsächlich? Immer wieder kolportiert wurden – für mittelgroße Kapitalgesellschaften – 700 Euro bzw. 2100 Euro im Wiederholungsfall. In Summe kommen säumige Unternehmen freilich auch jetzt nicht ganz so billig weg. Denn die Zwangsstrafen fallen sowohl für das Unternehmen selbst als auch für dessen gesetzliche Vertreter an. Also zusätzlich auch pro Geschäftsführer oder Vorstandsmitglied. Der Betrag, der insgesamt fällig wird, erhöht sich somit zumindest auf das Doppelte und kann sich je nach Anzahl der Geschäftsleiter vervielfachen.

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.