Lohnstreit

Wo Unternehmen ihre Löhne noch frei gestalten können

In der österreichischen IT-Branche wird heute, Donnerstag, erneut über den Kollektivvertrag verhandelt.
In der österreichischen IT-Branche wird heute, Donnerstag, erneut über den Kollektivvertrag verhandelt. APA / AFP / Loren Elliott
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In der IT-Branche haben Betriebe vergleichsweise viel Gestaltungsspielraum bei den Lohnerhöhungen. Die Gewerkschaft will das ändern.

Wien. In der IT kriselt es. Ausgerechnet in der Zukunftsbranche, die durch die Pandemie noch einmal einen Schub bekommen hat (wegen des großflächigen Homeoffice waren IT-Dienstleistungen besonders gefragt), stocken die Lohnverhandlungen. Es geht um den Kollektivvertrag für rund 90.000 Beschäftigte. Für den gestrigen Mittwoch rief die Gewerkschaft zur Demo vor der Wirtschaftskammer. Heute, Donnerstag, gehen die Verhandlungen über den Kollektivvertrag weiter: Es ist bereits die siebente Runde.

Der Branche geht es gut, Umsätze, Personalstände und Investitionen legten zuletzt zu. Dennoch sind die Chancen auf eine Einigung im Lohnstreit mäßig. „Wenn beide Seiten an ihren K.-o.-Forderungen festhalten, wird es keinen Abschluss geben“, hieß es am Mittwoch seitens der Arbeitgeber zur „Presse“. Und von der Gewerkschaft hieß es, man „sehe derzeit keine Kompromissbereitschaft seitens der Arbeitgeber“.

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