Young Finance

Was bringen Finanzen als Schulfach?

Stefan Förstel
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Seit zwei Jahren läuft ein Pilotprojekt für Wirtschaftsbildung in der Unterstufe. Dabei werden Pädagoginnen und Pädagogen parallel geschult. Wird das Angebot angenommen?

Die Wirtschaftsbildung zu fördern, stand schon auf der Agenda des ehemaligen Finanzministers Gernot Blümel und genießt auch unter der laufenden Regierung hohe Priorität. Zumindest in der Theorie. Die öffentliche Hand hat ein Pilotprojekt ins Leben gerufen. Das Institut für Wirtschaftsbildung startete dieses in enger Abstimmung mit dem Bildungsministerium.

Teilnehmer sind ausgewählte Klassen, die sich vorab beworben und einen Aufnahmeprozess überstanden haben. Diese sind verteilt in ganz Österreich. Begonnen hat das Projekt mit 30 Schulen, mittlerweile sind mehr als 150 Schulen beteiligt. Geschäftsführer Matthias Reisinger führt das im Gespräch mit der „Presse“ auf die positive Mundpropaganda zurück. Dabei wird die Wirtschafts- und Finanzbildung in den alltäglichen Lehrplan eingespeist, und Projektwochen zu Themen wie wirtschaftliche Zusammenhänge, die Arbeitswelt sowie zu dem grundsätzlichen Umgang mit Geld abgehalten. Die Schulen konnten selbst wählen, ob sie die Wirtschaftsbildung fächerübergreifend integrieren oder ein eigenes Fach dafür schaffen. Für die Umsetzung werden keine externen Coaches oder Institutionen an die Schulen geholt – die Pädagoginnen und Pädagogen lassen sich parallel von der Stiftung schulen. Üblicherweise betrifft es in der Unterstufe Lehrpersonen, die keine Wirtschaftsfächer unterrichten. Zwei Jahre später hat „Die Presse“ nachgefragt:

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