Tiere

Wer keine Radler mag, dem traut man nicht

Radfahrer leben nicht ungefährlich.
Radfahrer leben nicht ungefährlich. (c) Die Presse (Clemens Fabry)
  • Drucken

Die Halterin eines ausgebüxten Hundes haftet, weil sie ihr Tier allein im Garten ließ. Denn auf Radfahrer lief es schon bisher gern zu.

Wien. Ob man für die von seinem Hund angerichteten Schäden haftet, hängt auch von Rasse und Charakter des Tieres ab. Bei in der Regel gutmütigen und ungefährlichen Haustieren verlangen die Richter nicht, dass man jede nur denkbare Beschädigung verhindert. Aber es müssen jene Vorkehrungen getroffen werden, die vom Tierhalter unter Berücksichtigung des bisherigen Verhaltens des Tieres billigerweise erwartet werden können.

Und diese Vorkehrungen dürfen auch nicht zu gering ausfallen, wie die Richter nun zu einem als nicht aggressiv eingestuften Tier betonen. Es war unbeaufsichtigt im Garten und rannte hinaus. Leidtragende war eine Radfahrerin, auf die der Hund zulief und die nun wegen der unfallbedingten Folgen die Hundehalterin klagte. Es ging um rund 37.300 Euro Schadenersatz.

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.