Rücktritt

Krems steht ohne Bürgermeister da: Debatte um Nachfolger

Das Rathaus in Krems. Hier fand im Vorjahr eine Hausdurchsuchung statt.
Das Rathaus in Krems. Hier fand im Vorjahr eine Hausdurchsuchung statt.ROLAND SCHLAGER
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Mit sofortiger Wirkung hat der Kremser Stadtchef Reinhard Resch sein Amt niedergelegt. Am 14. Februar soll sein Nachfolger gewählt werden. ÖVP und FPÖ Parteien kündigen aber schon jetzt Widerstand an.

Ein geglückter Abschied sieht anders aus: Seit Herbst ermittelt die Staatsanwaltschaft Wien gegen den Kremser Bürgermeister, Reinhard Resch (SPÖ), wegen des Verdachts der Untreue und Missbrauchs der Amtsgewalt – Hausdurchsuchung sowie Sicherstellung von Daten und Mobiltelefonen inklusive. Auslöser war eine im Stadtsenat abgesegnete finanzielle Besserstellung eines Amtsleiters, die nicht gerechtfertigt gewesen sein soll, weshalb auch gegen andere ehemalige und aktive Mitglieder des Stadtsenates ermittelt wird, darunter ist die freiheitliche Landesrätin Susanne Rosenkranz. Die ÖVP stimmte der Gehaltserhöhung damals nicht zu.

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