Kultur

„Zu teuer, zu elitär“: Auhof-Center-Chef verzichtet auf Opernball-Loge und schmeißt dafür ein Mitarbeiter-Fest

Peter Schaider will für eine Top-Loge am Wiener Opernball keinen fünfstelligen Betrag, plus eine jährliche Donatorenspende von 30.000 Euro zahlen. Also nutzt er den Anlass, um damit öffentlichkeitswirksam ein Fest für seine Mitarbeiter anzukündigen. Es soll 60.000 Euro kosten.

Der Chef des Auhof-Centers, Peter Schaider, ist mit den Logen-Preisen am diesjährigen Opernball nicht einverstanden. Der Grund: Die Logen sind ihm zu teuer. Stattdessen hat er nun seinen 450 Mitarbeitern ein Fest als Dankeschön für ihre Treue versprochen. Das gab Schaider am Donnerstag in einer Aussendung bekannt. Für eine Top-Loge am Ball hätte er eine jährliche Donatorenspende von 30.000 Euro zahlen müssen. Hinzu käme noch ein fünfstelliger Betrag, den die Loge eigentlich kostet. „Das ist mir zu teuer und zu elitär“, wird Schaider in der Aussendung zitiert.

Nun will er das Geld für seine Mitarbeiter ausgeben – und sich damit für die Treue während der Pandemie bedanken. Den Wert des Festes legt er auch fest. Es soll 60.000 Euro kosten.

Vom Friseur zum Großunternehmer

Begonnen hat Schaider seine Karriere als Friseur in Heiligeneich. 1982 gewan er in Paris bei der Friseur-WM Silber und Bronze sowie 1983 die österreichische Staatsmeisterschaft. Mittlerweile betreibt Schaider mit dem Auhof Center und dem Riverside nicht nur zwei Shopping-Center, er führt auch die Kette „Intercoiffeur Schaider-Strassl“. Insgesamt beschäftigt er rund 450 Mitarbeiter. (Red.)

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