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Zwischen Vegas und Wüste: Die grenzenlose Messi-Mania

Messi schippert als Segelboot durch den Victoria Harbour von Hongkong.
Messi schippert als Segelboot durch den Victoria Harbour von Hongkong. AFP
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Der Wechsel nach Miami beförderte Lionel Messi nicht ins Abseits, sondern in bisher unerreichte Dimensionen.

Sogar der Super Bowl kommt nicht mehr ohne Lionel Messi aus. Der Fußballstar wird am 11. Februar in einem der legendär teuren Halbzeit-Werbespots zu bestaunen sein, 14 Millionen Euro soll es sich die amerikanisches Leichtbier-Brauerei kosten lassen, das 60-Sekunden-Video mit Messi auszustrahlen, macht 233.000 Euro pro Sekunde.

Der Gang nach Nordamerika hat den 36-jährigen Messi keineswegs ins Abseits befördert. Weder sportlich, wie der auf Anhieb gewonnene Leagues Cup mit Inter Miami und die erneute Wahl zum Fifa-Weltfußballer des Jahres bezeugen. Und schon gar nicht als Werbeikone. Welch PR-Wunder Messi ist, wird erst in den USA so richtig deutlich, sein Wechsel in die Major League Soccer steht längst auf einer Stufe mit jenem von Pelé in den 1970er Jahren nach New York. Die Strahlkraft des amtierenden Weltmeisters sprengt alle Fußballgrenzen, verdeutlicht an einer Zahl, die als harte Währung der Werbebranche gilt: Vor Messis Ankunft hatte Inter Miami eine Million Instagram-Follower, jetzt sind es 16 Millionen. Der erst 2018 unter anderem von David Beckham gegründete Klub wurde im Handumdrehen zu einer globalen Marke.

Kein Wunder also, dass man Messi im pinken Miami-Trikot der ganzen Welt präsentieren will. Die sonst bei den Stars der europäischen Topvereine so ungeliebte Welt-Tournee vor Saisonbeginn, in die USA und nach Fernost, wird beim Klub aus Florida regelrecht zelebriert. Und Messi spielt mit.

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