Urschitz meint

Die Sache mit dem teuren Geisterstrom

Windräder in Brandenburg: Geld auch, wenn nicht produziert wird.
Windräder in Brandenburg: Geld auch, wenn nicht produziert wird.APA / dpa / Patrick Pleul
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Die Ökostromförderung erinnert vielfach an die Landwirtschaft.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hat neulich eine auf den ersten Blick seltsame Meldung gebracht: Große britische Windparks würden ihre Produktionskapazität bei Starkwind generell überschätzen, was die Stromkonsumenten ziemlich teuer käme.

Des Rätsels Lösung: Windkraftbetreiber bekommen nicht nur die Differenz zwischen den Marktpreisen und ihren meist höheren Produktionskosten ersetzt, sie kassieren auch noch ein paar Hundert Millionen Pfund im Jahr für Strom, den sie gar nicht liefern. Bei sehr starkem Wind müssen viele Windräder nämlich abgestellt werden, um das Stromnetz nicht zu destabilisieren.

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