Elektroindustrie

Houthi-Angriffe: Tesla will deutsches Werk nach Pause wieder komplett hochfahren

Das Tesla-Werk in Grünheide.
Das Tesla-Werk in Grünheide.Reuters / Annegret Hilse
  • Drucken

Wegen fehlender Teile als Folge der unsicheren Lage im Roten Meer musste der US-Autobauer die Produktion in Grünheide Ende Jänner stoppen.

Der US-Elektroautobauer Tesla will die Produktion in Grünheide bei Berlin nach einer Zwangspause wegen fehlender Teile als Folge der unsicheren Lage im Roten Meer am Montag wieder komplett starten. Der Produktionsstopp hat nach Angaben des Unternehmens das Hochfahren der Fabrik nicht ausgebremst.

Tesla hatte die Fertigung am 29. Jänner wegen der Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Schiffe im Roten Meer ruhen lassen. Weil Bauteile fehlten, verschoben sich die Transportwege. Doch nicht alles stand still: Tesla produzierte nach eigenen Angaben weiter wo möglich, nahm Wartungen und Reparaturen vor und schulte Mitarbeiter.

Alle notwendigen Produktionsteile sind laut Tesla wieder ausreichend vorhanden. Werksleiter André Thierig hatte dem „Tagesspiegel“ gesagt, er halte die Lieferketten für recht robust. Es werde auch viel vor Ort produziert. Er sieht das Unternehmen aber auch nicht komplett gegen Krisen bei der Lieferung gefeit. (APA/dpa)

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.