Routenvorschlag

App durch die Mitte: Hinweis „privat“ reicht nicht, um Leute abzuhalten

Der Fall war zwar keine gemähte Wiese, er wurde aber doch eindeutig für die Eigentümer der Rasenfläche entschieden.
Der Fall war zwar keine gemähte Wiese, er wurde aber doch eindeutig für die Eigentümer der Rasenfläche entschieden.Clemens Fabry
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Eine Onlineplattform darf Leute am Weg zu guter Aussicht auch dann nicht zu einem Wiesenweg lotsen, wenn sie diesen als privat kennzeichnet.

„Tolle Aussicht“, lobt ein User und lädt so andere ein, den Wiesenweg zu benutzen. Über eine App fürs Smartphone oder direkt über eine Internetseite können andere Leute diesen Tipp lesen. Die Sache hat nur einen Haken: Der Weg zur tollen Aussicht ist kein öffentlicher. Und die Eigentümer der Liegenschaften, die teils aus landwirtschaftlichen Flächen und teils aus Wald bestehen, fanden die Wegbeschreibung nicht so gut. Die Route geht an einem Gasthaus vorbei und über einen Waldweg zur Wiese. Und seit zwei Jahren nützen etwa Wanderer und Biker – inspiriert von der App – gern die Strecke.

Der Betreiber der Plattform konnte darauf verweisen, dass der Wiesenweg inzwischen doch den Usern als „privat“ zur Kenntnis gebracht werde. Aber reicht das aus, um Leute davon abzuhalten, die von den Landwirten als Ziehweg benutzte Strecke zu betreten?

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