Luftfahrt

Lufthansa und Gewerkschaft Verdi verhandeln nach Warnstreik weiter

Nach dem 27-stündigen Warnstreik des Lufthansa-Bodenpersonals verhandeln die Tarifparteien wieder. 
Nach dem 27-stündigen Warnstreik des Lufthansa-Bodenpersonals verhandeln die Tarifparteien wieder. Imago / Frank Hoermann/sven Simon
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Der am vergangenen Mittwoch begonnene Ausstand hatte zu rund 900 Flugabsagen geführt. In dem Tarifkonflikt fordert die Gewerkschaft für die rund 25.000 Beschäftigten 12,5 Prozent mehr Gehalt.

Nach dem 27-stündigen Warnstreik des Lufthansa-Bodenpersonals verhandeln die Tarifparteien wieder. Am Frankfurter Flughafen kamen am Montag Vertreter der Gewerkschaft Verdi und der Lufthansa zusammen, wie beide Seiten berichteten. Der am vergangenen Mittwoch begonnene Ausstand an den Standorten Frankfurt, München, Hamburg, Düsseldorf und Berlin hatte zu rund 900 Flugabsagen geführt. Am Donnerstag wurde der Warnstreik beendet.

Verdi wollte mit dem Streik ein verbessertes Angebot des Arbeitgebers erzwingen. In dem Tarifkonflikt fordert Verdi für die rund 25.000 Beschäftigten verschiedener Lufthansa-Gesellschaften 12,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 500 Euro monatlich bei einer Laufzeit von einem Jahr. Außerdem soll es eine konzernweite Inflationsprämie von 3000 Euro geben. Die Lufthansa hat für einen Zeitraum von drei Jahren 13 Prozent mehr Geld sowie eine Inflationsprämie angeboten. (APA/dpa)

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