Demokratische Republik Kongo

Kongo: Mindestens drei Menschen durch Bombe in Flüchtlingslager getötet

Auslöser der Unruhen sind die Kämpfe im Ostkongo. Dort operiert unter anderem die Rebellengruppe M23, die der Regierung in Kinshasa zufolge von Ruanda unterstützt wird.
Auslöser der Unruhen sind die Kämpfe im Ostkongo. Dort operiert unter anderem die Rebellengruppe M23, die der Regierung in Kinshasa zufolge von Ruanda unterstützt wird.Reuters / Justin Makangara
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Ein Dutzend weitere Menschen seien verletzt worden, hieß es am Montag von örtlichen Quellen. Aus zivilen Kreisen hieß es, die Rebellenbewegung M23 habe das Flüchtlingslager Zaina angegriffen.

In einem Flüchtlingslager in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) sind mindestens drei Menschen durch eine Bombe getötet worden. Ein Dutzend weitere Menschen seien verletzt worden, hieß es am Montag von örtlichen Quellen. Aus zivilen Kreisen hieß es, die Rebellenbewegung M23 habe das Flüchtlingslager Zaina angegriffen. Fünf Menschen seien getötet und 15 verletzt worden. Laut Gesundheitskräften wurden drei von 18 Opfern bei dem Angriff getötet.

Den Angaben zufolge kämpften Regierungstruppen und M23-Rebellen den ganzen Tag über in der Region Sake, 20 Kilometer westlich der Provinzhauptstadt Goma. Der Kommunikationsminister und Regierungssprecher Patrick Muyaya beschuldigte im Onlinedienst X, ehemals Twitter, die Armee Ruandas, die Bombe gezündet zu haben. Er sprach zudem von acht Schwerverletzten. (APA)

Kämpfe zwischen Armee und M23-Rebellen verschärfen sich

Zuletzt hatten sich die Kämpfe zwischen den M23-Rebellen, einer der stärksten von Dutzenden bewaffneten Gruppen im Osten des zentralafrikanischen Landes, und der kongolesischen Armee verschärft. Im Streit zwischen der Demokratischen Republik Kongo und dem Nachbarland Ruanda geraten westliche Staaten und die UN inzwischen verstärkt zwischen die Fronten. (APA/Reuters)

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