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Pädophilie-Skandal: Wie eine kleine Elite in Ungarn die Fäden der Macht zieht

Der ungarische Premier Viktor Orban schweigt sich (noch) über den Pädophilie-Skandal aus. Andere reden dafür umso offener.
Der ungarische Premier Viktor Orban schweigt sich (noch) über den Pädophilie-Skandal aus. Andere reden dafür umso offener.Reuters / Yves Herman
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Péter Magyar, jahrelang im engsten Umfeld Viktor Orbáns tätig, packt in einem Interview über die ungarische Elite, die die Fäden im Land zieht, aus. Und bringt damit Viktor Orbán das erste Mal seit langem in Bedrängnis. 

Die ungarische Staatspräsidentin tritt ab - und Premier Viktor Orbán sagt nichts dazu. Dafür meldet sich ein Anderer zu Wort: Péter Magyar, Ex-Mann der früheren Justizministerin, die ebenfalls bekannt gegeben hat, sich von allen politischen Funktionen zurückzuziehen. Sie hätte Orbàns Partei in die EU-Wahlen führen sollen. Auslöser ist die aktuelle Affäre rund um eine Begnadigung in einem Pädophilie-Skandal, die den beiden zum Verhängnis wurde.

Péter Magyar, ein Insider im System Orbán, sieht das anders. In einem am Sonntag veröffentlichten Interview rechnet er schonungslos mit dem System Orbán hab. Er erklärte, wie der Skandal ein Paradebeispiel für das Machtsystem in Ungarn ist und wie ein kleiner Kreis engster Vertrauter willkürlich den Staat führt und sich auf Kosten der Steuerzahler bereichert. Was diese Veröffentlichung jetzt für Viktor Orbán bedeutet, das erklärt „Presse“-Ungarn-Korrespondent Peter Bognar in dieser Folge.  

Gast: Peter Bognar, „Die Presse“
Host: Eva Winroither
Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

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