Reise

Edtstadlers Mission in Saudiarabien: Schmaler Grat zwischen Menschenrechten und Geschäftschancen

Europaministerin Karoline Edtstadler traf in Riad unter anderem den saudischen Minister für Investitionen, Khalid al-Faleh.
Europaministerin Karoline Edtstadler traf in Riad unter anderem den saudischen Minister für Investitionen, Khalid al-Faleh.Die Presse/ws
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Ministerin Edtstadler lotet in Riad Österreichs Chancen auf verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit aus, ihre Gespräche sind aber von den Spannungen in der Region durch den Gaza-Krieg geprägt.

Riad. Die drei eingerahmten Bilder an der Wand stehen auch für verschiedene Phasen, die das saudische Königreich durchlaufen hat. In der Mitte prangt ein großes Foto von König Abdulaziz, dem Gründer des dritten saudischen Staates. Daneben ist der derzeitige Monarch Salman bin Abdulaziz zu sehen. Und dann hängt hier noch das Bild des Mannes, der heute im Hintergrund die Fäden zieht und Saudiarabien ein gewaltiges Modernisierungsprogramm verordnet hat: Kronprinz Mohammed bin Salman. Er hat Schritte gesetzt, um das islamisch-konservative Land am Golf gesellschaftlich zu öffnen. An der absolutistischen Herrschaft des Königshauses darf dabei aber nicht gerüttelt werden.

Gleich unter der Bilderreihe sitzen auf grünen Fauteuil-Sesseln Saudiarabiens Minister für Investitionen, Khalid al-Faleh, und sein Gast aus Österreich, Karoline Edtstadler.

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