Wurstelprater

Textattraktion: Ein literarisches Praterprotokoll

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Pünktlich zur Saisoneröffnung im Prater und anlässlich der Eröffnung des neuen Pratermuseums: So entstand aus Geboten, Verboten, Textversatzstücken ein literarisches Abbild des Vergnügungsparks.

Zum Abdruck dieses Texts in der Beilage der „Presse“ gibt es eine Entstehungsgeschichte zu erzählen. Ich möchte mich jetzt nicht lang bei dem Thema der Intuition aufhalten, die man im Leben manchmal gut gebrauchen kann. Aber hin und wieder hat man eben dann doch den richtigen Riecher oder halt einfach ein bisschen Glück. Wissend, dass anlässlich der Eröffnung des neuen Pratermuseums der Wiener Wurstelprater ein Thema im Heft sein würde, dachte ich nach der Lektüre von Barbi Marković’ Buch „Minihorror“ (Residenz Verlag), dass der soeben für den Preis der Leipziger Buchmesse nominierten Autorin auch das Thema eines Praterbesuchs bestimmt gut liegen würde. Auf meine Anfrage in dieser Angelegenheit ließ mich Marković wissen, dass sie gar keinen neuen Text verfassen müsste, weil sie 2014 bei Wurstelpraterbesuchen ausgiebig Protokoll geführt hatte. Gebote, Verbote, Hinweise, Werbung: Aus der Geballtheit dieser Versatzstücke ergibt sich die Textebene zur Geisterbahnrunde. Lesen Sie selbst bzw. schauen Sie sich das an: „Schaufenster“-Chefgestalter Matthias Eberhart hat ein kongeniales Layout für den Text von Barbi Markovi entworfen, das das Ganze beinahe auf die Ebene der konkreten Poesie hebt. (Chefredakteur Daniel Kalt)

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