Glosse

Liebe Taylor Swift, verzeih doch mal!

Der Popstar ist nachtragend.
Der Popstar ist nachtragend.IMAGO/Danish Ravi
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Wer Taylor Swift kränkt, muss vor aller Welt dafür bezahlen. Auch Jahre später noch.

Ye (früher Kanye West und Kim Kardashians Ehemann) hat einmal recht derb über Taylor Swift gerappt, Kim Kardashian ihn damals verteidigt. Der Text wäre mit Swift abgesprochen gewesen, hieß es, Kardashian teilte sogar Mitschnitte eines Telefonats zwischen der Musikerin und ihrem ehemaligen Mann, die sich später als unvollständig herausgestellt hatten.

Das ist nun acht Jahre her, Swift hatte sich mehrfach – öffentlich wie musikalisch – daran abgearbeitet, mittels Blogpost und Grammy-Dankesrede und in der Nummer „Look What You Made Me Do“ vom Album „Reputation“ (ein Werk, das sie als Ganzes den Missgünstigen widmete).

Nun ist das eigentlich verjährt. Ye hat sich seitdem mehrfach danebenbenommen, Swift aber in Frieden gelassen. Die hat die Fehde wohl dennoch nicht ad acta gelegt und am neuen Album wieder zum Gegenschlag ausgeholt, diesmal recht explizit. „Meine Mutter wünscht, du wärst tot“, singt der Popstar im Song „thanK you aIMee“, dessen drei Versalien kein unbedingt subtiler Hinweis darauf sind, wer gemeint sein könnte.

Obendrein ist Vergeltung Swifts Spezialgebiet, das musste ein jeder Exfreund schon spüren. Auch Katy Perry wurde verunglimpft, im Song „Bad Blood“. Das mag Swift einmal gut gestanden haben, als Popregentin, die sie heute ist, wirkt es dann doch eher verbittert.

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