Wohnfrage

Raumklima: Wie sorgt man für reine Luft?

Klimasplitgeräte sind fürs Raumklima nicht unbedingt förderlich. Besser: Kühlende Decken.
Klimasplitgeräte sind fürs Raumklima nicht unbedingt förderlich. Besser: Kühlende Decken.Getty Images
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Um zu Hause langfristig gesund zu bleiben und sich wohlzufühlen, gibt es einiges zu beachten. Das Raumklima ist entscheidend. Zwei Experten erklären, wie es sich optimieren lässt.

Seit Beginn der Homeoffice-Ära sind viele Menschen öfter und länger daheim als früher. Roland Falk vom deutschen Branchenzentrum für Ausbau und Fassade gibt Auskunft darüber, wie man die klimatischen Verhältnisse in den eigenen vier Wänden optimieren kann. Inwiefern Zimmerpflanzen dabei unterstützen können, erklärt Pflanzenexperte Karl Hillebrand.

Welche Faktoren sind für ein gutes Raumklima besonders wichtig?

Nicht nur die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit entscheiden über ein gutes Raumklima, erklärt Roland Falk: „Ebenso wichtig ist eine möglichst geringe Menge an Schadstoffen sowie eine ausgeglichene Temperatur der Umschließungsflächen, also der Wände, Decken, Böden und Fenster.“

Wie hoch soll die Luftfeuchtigkeit in einem Wohnraum sein?

Idealerweise liegt die Luftfeuchtigkeit bei 40 bis 60 Prozent, erklärt Falk: „Früher hat man gesagt, dass die Luft möglichst trocken sein soll, damit es nicht zu Schimmelbildung kommt. Inzwischen belegen zahlreiche Studien, dass der Mensch wesentlich anfälliger für Viren oder bakterielle Erkrankungen ist, wenn die Luft zu trocken ist, weil dadurch die Schleimhäute austrocknen und Viren ungehindert eindringen können.“

Welche Schadstoffe befinden sich in der Luft von Innenräumen?

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