Interview

Gert Steinbäcker über die Liebe zu Sturm Graz: „Fußball ist für mich Heimatgefühl“

Der Grazer Gerd Steinbäcker ist seit seiner Kindheit Sturm-Fan.
Der Grazer Gerd Steinbäcker ist seit seiner Kindheit Sturm-Fan.Gepa/Michael Riedler
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Sturm greift nach dem Meistertitel und Gert Steinbäcker wird heute in Graz mitfiebern. Der STS-Sänger ist »Fan, aber kein Freak«. Über die Liebe zu »Schwoaz«, die Steiermark, das sanfte Wesen der Nordkurve, den akademischen GAK – und was er von zu vielen Selfies hält.

„Steiermark, da bin i her. Und i mag das G‘fühl, dass i wo daheim bin immer mehr. Steiermark, wann immer i z‘rückkomm‘
von irgendwo kann mich nix überraschen und wenn i wirklich wen brauch, is einfach wer da:“

Ertönt dieses Lied, steht Sturm Graz auf dem Platz. Dann singen tausende Anhänger seinen Song, spielen die „Schwoazen“ wie heute in Linz um die Fußballmeisterschaft. Wie aber denkt Gert Steinbäcker darüber, dass er eine Hymne geschrieben haben soll? Sieht er Parallelen oder Schnittstellen von Fußball und Musik? Welche Rolle spielt dann der Dialekt?

Der Grazer, 71, war beim Talk bester Laune.

Graz ist in heller Aufregung. Sturm kann Meister werden, GAK feiert gerade die Bundesligarückkehr. Wie geht es Ihnen da, als Fußballfan?

Gert Steinbäcker: Das ist doch wunderbar. So viel Lokalpatriotismus erlaube ich mir. Es ist eine angenehme Bewegung. Für mich hat aber der gesamte österreichische Fußball an Format gewonnen, meiner Meinung nach. Wir schauen bei Länderspielen schon lang nicht mehr so traurig aus wie noch vor zehn Jahren, und auch in der Liga wirkt es besser. Alles, was nun gestanden ist, ist aber nicht festgestampft. Es bewegt sich was.

Sie sind Grazer, und wie in Wien steht man schon als Kind vor nur einer Wahl: Violett oder Grün, Schwoaz oder Rot. Wie fiel die Wahl, warum Sturm?

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