Zwischen Death Metal und Schlager schwanken die musikalischen Vorlieben von Fuzzman.
Pop

Fuzzman über seine Festwochen-Hymne: „Eine Hymne ist was Furchtbares“

Albern, nationalistisch, militaristisch? All das sei er nicht, sagt Fuzzman alias Herwig Zamernik, der für die Wiener Festwochen eine Hymne geschrieben hat. Diese ist gegen jede Logik geglückt. Am Freitag eröffnet er damit am Rathausplatz das Festival – und lässt auch Pussy Riot und Voodoo Jürgens auftreten.

Zwischen feierlichem Ausdruck und fettem Pathos verlaufen die Grenzen in der Popmusik fließend. Den Terminus Hymne trauten sich nicht viele anzuwenden. Hymnen wurden an die Sonne, die Stille und an einsame Herzen geschrieben, aber auch an den Rock ’n’ Roll als Musikform, die Hierarchien aufzulösen imstande ist. Nun hat Herwig Zamernik eine solche komponiert. Besser bekannt ist der Musiker unter Fuzzman, seinem Nom de Guerre, wenn er zwischen Schlager und Metal irrlichtert. Milo Rau, Intendant der Wiener Festwochen, hat ihn beauftragt, eine Hymne zur Ausrufung der „freien Republik Wien“ zu komponieren. Warum gerade er?

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