Theaterkritik

Abschied von den Benzinmotoren in St. Pölten

Sie spielen Alfistas: Laura Laufenberg, Marleen Scholten, Simone Cammarata, Walter Bart, Giovanni Franzoni in „Alfa Romeo und die elektrische Giulietta“.
Sie spielen Alfistas: Laura Laufenberg, Marleen Scholten, Simone Cammarata, Walter Bart, Giovanni Franzoni in „Alfa Romeo und die elektrische Giulietta“.Franzi Kreis
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Es beginnt mit einem Schnurren und endet mit den Worten „Schau in den Rückspiegel“: „Alfa Romeo und die elektrische Giuletta“, eine sentimentale, zu wenig konzise Auto-Revue im Landestheater Niederösterreich.

Es beginnt mit dem scharfen Schnurren eines Motors. Nicht irgendeines Motors! Die Kennerin hört sofort: Das ist ein Alfa Romeo Giulia, Jahrgang 1974, trocken ausgebaut, Südhang. Hier geht es um Distinktion, um Kultur. Und um den Abschied von einer solchen. Er spielt sich mit tragischer Gewissheit ab. Erstens, weil Autos einfach nicht mehr hip sind. Zweitens, weil mit dem Umstieg auf Elektroautos das Schnurren seine biologische, Verzeihung: seine technische Bedeutung verloren hat.

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