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„Stilistische Brillanz“: Kurt-Vorhofer-Preis an Hubert Patterer

Hubert Patterer im Vorjahr beim 175. Geburtstag der „Presse“. Neben ihm Medienberaterin Heidi Glück (links) und Doris Helmberger-Fleckl (Chefredakteurin der „Furche“). 
Hubert Patterer im Vorjahr beim 175. Geburtstag der „Presse“. Neben ihm Medienberaterin Heidi Glück (links) und Doris Helmberger-Fleckl (Chefredakteurin der „Furche“). Mirjam Reither
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Der Chefredakteur der „Kleinen Zeitung“ kenne keine „parteipolitische
Beißhemmung“, so die Jury. Die ihm außerdem „herausragende sprachliche Fertigkeiten“
attestiert.

Der „Kurt-Vorhofer-Preis“ 2024 geht an Hubert Patterer. Der Chefredakteur der „Kleinen Zeitung“ zeichne sich durch „stilistische Brillanz“ und „keine parteipolitische Beißhemmung“ aus, befand die Jury. „Seine Beiträge fußen auf seiner standfesten, unabhängigen und kritischen Haltung gegenüber Machthabern aller Art, bleiben aber, und das zeichnet ihn aus, immer auf dem Pfad der Konstruktivität“, heißt es in einer Aussendung. Was Patterer schreibe, sei niemals Mainstream, sondern zeichne sich durch Breite und gesamtgesellschaftliche Einordnung aus. Seine Auswahl von Themen lasse Raum für „Unvermutetes und Unkonventionelles.“ Und er beweise auch Mut zur Selbstkritik, wobei er auf „effektheischende Selbstgeißelung“ verzichte.

2011 Chefredakteur des Jahres

Beruflich ist Patterer der „Kleinen Zeitung“ verbunden. Er dockte bereits in den 80er-Jahren bei der Tageszeitung an und stieg zur Jahrtausendwende zum stv. Chefredakteur auf. Seit 2006 ist er an der Spitze der Redaktion tätig. Lange Zeit betätigte er sich auch als Geschäftsführer, legte die Funktion mit Ende des Vorjahres aber zurück. Der Vorhofer-Preis ist nicht die erste Auszeichnung für Patterer. So wurde er 2011 zum Journalist und zugleich Chefredakteur des Jahres gewählt. Letztere Auszeichnung erhielt er noch in mehreren weiteren Jahren - zuletzt im Jahr 2016.

Der „Kurt-Vorhofer-Preis“ wird zum mittlerweile 29. Mal im Gedenken an den langjährigen Doyen der Innenpolitik von der Journalistengewerkschaft, der „Kleinen Zeitung“ und dem Sponsor Verbund ausgelobt und von Bundespräsident Alexander Van der Bellen am 13. Juni überreicht. Dotiert ist er mit 7500 Euro. Im Vorjahr erhielt die Redaktion der eingestellten „Wiener Zeitung“ die Auszeichnung. (APA)

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