Serbien

Olena Selenska in Belgrad: Russland empört über Besuch der ukrainischen First Lady

Olena Selenska sprach am Montag auch mit dem Präsidenten Serbiens, Aleksander Vučić.
Olena Selenska sprach am Montag auch mit dem Präsidenten Serbiens, Aleksander Vučić.APA/AFP/Andrej Isakovic
  • Drucken

Als Seiltänzer zwischen Ost und West verwehrt sich Serbien konsequent gegen Russland-Sanktionen. Nun ist es ein Besuch aus Kiew, mit dem der russophile EU-Anwärter ausnahmsweise Moskau verstimmt: Russland ist über die Belgrad-Visite der ukrainischen Präsidentengattin, Olena Selenska, nicht erbaut.

Belgrad. Wo zwei Staatschefs einander eher meiden, findet sich immer eine diplomatische Dritte: Mitten während der russischen Militäroffensive in ihrer Heimat kam die ukrainische Präsidentengattin, Olena Selenska, am Sonntag zu einem überraschenden Zweitagesbesuch im russophilen Serbien an.

Ob beim gemeinsamen Besuch der Nationalbibliothek oder der Belgrader Kalemegdan-Festung: Die Bilder der ukrainischen First Lady beim launigen Plausch mit ihrer Gastgeberin, Tamara Vučić, haben nicht nur bei den Medien der Region für Erstaunen gesorgt, sondern auch bei Russlands Kommentatoren auf diversen Internetplattformen regelrechte Empörung hervorgerufen.

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.