Südosteuropa

Der Vormarsch der Nationalisten

George Simion, Parteichef der nationalistischen AUR in Rumänien, fühlt sich gestärkt.
George Simion, Parteichef der nationalistischen AUR in Rumänien, fühlt sich gestärkt.Daniel Mihailescu/AFP/APA
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Trotz hohen EU-Zuspruchs in der Bevölkerung werden bei der Europawahl in Südosteuropa deutliche Zugewinne der EU-skeptischen Parteien erwartet.

Belgrad. Die Europawahl am 9. Juni wird in Südosteuropa zu neuen politischen Verwerfungen und einem Vormarsch des wieder populär gewordenen Nationalismus beitragen. 20 Jahre nach der ersten Erweiterungsrunde ist der EU-Zuspruch in der Bevölkerung bei den in die Jahre gekommenen Neu-Mitgliedern laut einer jüngsten Umfrage des slowakischen GlobSec-Instituts zwar weiterhin auffällig hoch. Doch obwohl das Bild je Land keineswegs einheitlich und frei von Widersprüchen ist, können populistische und nationalistische Gruppierungen mit kräf­ti­gen Zugewinnen rechnen.

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