Eishockey-WM

André Tourigny: „Der Stock ist für Connor Bedard ein Instrument“

Connor Bedard ist Kanadas neuester Superstar auf dem Eis.
Connor Bedard ist Kanadas neuester Superstar auf dem Eis.GEPA pictures / Daniel Goetzhaber
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Kanada geriet im dritten Spiel bei der Eishockey-A-WM in Prag ins Wanken, musste beim 7:6 nach Verlängerung gegen Österreich zittern. André Tourigny ist Teamchef der Ahornblätter, er erzählt über Puck, Kultur, verrät sein „Marmelade“-Rezept, schwärmt von Superstar Connor Bedard. Und Marco Rossi? „Er ist ein besonderer Mensch!“

Ein Testspiel in Wien bringt nicht nur Spielern und Trainern neue Erkenntnisse, um an Sensationen zu glauben, sondern kann auch Reportern ungemein helfen und Kontakt knüpfen. Der Plausch mit Kanadas Teamchef André Tourigny in den Gängen der ehrwürdigen Capitals-Halle fand bei der A-WM in Prag vor dem Österreich-Spiel eine kurze Fortsetzung.

Am Dienstag traf Kanada auf das A-Team – und siegte erst in der Verlängerung mit 7:6. Eine Sensation.

Die Presse: Sie hatten die WM-Vorbereitung in Wien beschlossen, Österreich im Test noch mit 5:1 besiegt. Wie ist das zu erklären?

André Tourigny: In Wien war das Eis jedenfalls eine ganz andere Angelegenheit (lacht), um es ganz ehrlich zu sagen. Aber ihr hattet gute Chancen, ich sah großartige Schüsse und die Versuche, an Rebounds zu gelangen. In Wien ging es darum, Timing und Abstimmung zu finden.

André Tourigny zieht die Fäden im Spiel der Kanadier.
André Tourigny zieht die Fäden im Spiel der Kanadier.IMAGO/Slavek Ruta

Sie haben großen Anteil daran, dass Marco Rossi (traf zum 6:6, Anm.) zum NHL-Crack geworden ist, waren sein Trainer bei den Ottawa 76ers in der Ontario Hockey League. Wie sehen Sie seine Entwicklung, macht er Fortschritte, sind Sie zufrieden?

Ich kenne ihn sehr gut, ja, und schaue mir auch heute noch Partien von ihm an. Er hat das gewisse Etwas, dieses Auge für das Spiel. Er wird jedes Jahr auch schneller, man sieht, dass er sich auch in der NHL weiterentwickelt hat und dem Nationalteam helfen kann. Er war schon immer souverän, wenn er den Puck führte. Jetzt ist er damit sogar im Duell mit dem Gegner noch stärker geworden.

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