Und übrigens

Gemeinsam glotzen ist gut für die Entwicklung, aber schlecht für den Haussegen

Co-Viewing ist harmonisch, bis es irgendwann um die Allmacht über die Fernbedienung geht.
Co-Viewing ist harmonisch, bis es irgendwann um die Allmacht über die Fernbedienung geht.Harold M. Lambert/Getty Images
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Erwachsene bangen um die Kinder vor dem Bildschirm. Dabei kann die Bildschirmzeit auch Gutes bewirken – wenn sie im Kollektiv passiert.

Es gibt Wörter, die lösen im Doppel viel Schrecken aus. Nudeln und Ketchup oder Pizza und Pommes, zum Beispiel. Oder Kinder und Bildschirmzeit. Rufen Sie Letzteres in den Raum hinein, die Aufmerksamkeit von Menschen mit Kindern ist Ihnen sicher. Da die eigene Ahnungslosigkeit gleich groß ist wie die Display-Fixierung vom Kind, sind viele verzweifelt.

Die Bildschirm-Hydra hat ja heute viele Köpfe, noch dazu ist sie wendig geworden, reicht weit übers Wohnzimmer hinaus. Sie kann Kindern überall auflauern, oder eher vice versa. Nur logisch, dass Eltern erst einmal bangen. So, wie sie es immer tun. Aus Sorge um den Nachwuchs. Aber: Haben Sie je einen Menschen mit viereckigen Augen gesehen? Eben. Vielleicht ist also alles halb so wild. Das sag nicht ich, das bestätigen Studien. Unlängst eine der Industriestaaten-Organisation OECD: Bildschirmzeit ist nicht per se böse, heißt es da. Sie ist nicht das zentrale Kriterium für einen guten Umgang mit Medien. Es kommt darauf an, was das Kind konsumiert. Und mit wem.

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