Konjunktur

Warum die EU-Kommission ihre Prognose für Österreich senkt

Die wirtschaftlichen Zugpferde Europas liegen im Süden und im Osten der EU.
Die wirtschaftlichen Zugpferde Europas liegen im Süden und im Osten der EU.Kenzo Tribouillard
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Die EU-Kommission hat die Prognose für die europäische Wirtschaft nach oben, jene für Österreichs Wirtschaft aber nach unten korrigiert. Österreichs Defizit dürfte laut EU-Kommission die Maastricht-Grenze überschreiten.

Österreichs Unternehmen müssen sich weiterhin gedulden. Denn der wirtschaftliche Aufschwung bleibt hierzulande auch heuer aus. Zwar soll die heimische Wirtschaftsleistung nach einem Minus von 0,8 Prozent im Vorjahr heuer wieder wachsen. Aber nur um 0,3 Prozent. So lautet jedenfalls die Frühjahrsprognose der EU-Kommission, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. In ihrer Winterprognose war die Brüsseler Behörde noch von einem Wirtschaftswachstum von 0,6  Prozent ausgegangen.

Besonders die schwache Industrie und der kriselnde Bausektor bremsen Österreichs Wirtschaft. 2025 dürfte sich die Lage für beide Sektoren verbessern. Aber v. a. liegt es am erwarteten Aufschwung bei Österreichs wichtigsten Handelspartnern, dass die EU-Kommission für 2025 die Wachstumsprognose um 0,2 Prozentpunkte auf 1,6 Prozent angehoben hat.

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