Besuch in Peking

China diktiert die Bedingungen der Freundschaft mit Putin

Die Limousine des russischen Präsidenten Putin bei einem früheren Besuch in China.
Die Limousine des russischen Präsidenten Putin bei einem früheren Besuch in China. Imago / Dmitry Azarov
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Russlands Präsident reist zu Chinas Staatschef. Putin braucht Hilfe beim Umbau der russischen Wirtschaft und hofft auf Geschäfte für Gazprom. Eine Analyse.

Moskau. Eine „Freundschaft ohne Grenzen“ wollen sie pflegen, auch wenn auf der Hand liegt: Es ist China, das Russland seine Bedingungen dieser Freundschaft diktiert. Einfach, weil es das kann. Moskau biedert sich seinem Nachbar, mit dem es eine mehr als 4000 Kilometer lange Grenze teilt, zwar seit Langem als „brat“ – Bruder – an, wie die Russen sagen. Das Chinesische aber macht allein schon bei den Begrifflichkeiten für „Bruder“ einen Unterschied. Peking ist der „gege“, der große Bruder, Moskau ist der „didi“, kleiner Bruder. Seit der russischen Invasion in der Ukraine zeigt sich das so deutlich wie nie zuvor.

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