Russische Offensive

Putins Armee zerstört eine weitere Stadt im Osten der Ukraine

Viel Zeit bleibt nicht mehr: Evakuierung von Bewohnern aus Wowtschansk am 12. Mai 2024.
Viel Zeit bleibt nicht mehr: Evakuierung von Bewohnern aus Wowtschansk am 12. Mai 2024.Imago / Vyacheslav Madiyevskyy
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Die ukrainische Armee ist im nordöstlichen Grenzgebiet weiter unter Druck. Ein Teil des Städtchens Wowtschansk dürfte unter russischer Kontrolle sein. Selenskij spricht von einer „teilweisen Stabilisierung der Lage“.

Eigentlich hätte er in den nächsten Tagen nach Spanien und Portugal aufbrechen sollen. Doch Wolodymyr Selenskij hat alle Auslandsreisen abgesagt, wie der Sprecher des ukrainischen Präsidenten, Serhij Nykyforow, am Mittwoch bekannt gab. „Wir danken unseren Partnern für ihr Verständnis“, schrieb Nykyforow auf Facebook. Selenskij sollte bei dem Besuch in der spanischen Hauptstadt, Madrid, gemeinsam mit dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez ein bilaterales Sicherheitsabkommen unterzeichnen. Auch ein Treffen mit König Felipe VI. war geplant.

Der Grund für die Verschiebung der Reise ist die angespannte militärische Lage im Nordosten des Landes. Die russische Armee hat im Gebiet Charkiw in der Vorwoche aus zwei Richtungen kommend eine neue Offensive gestartet und seither mehrere ukrainische Dörfer besetzt.

Evakuierung nach Charkiw

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