Was Sie heute wissen sollten

Slowakischer Ministerpräsident Fico außer Lebensgefahr – Putin in China – Wilders schafft Vierer-Koalition

Wir starten mit Ihnen in den Nachrichtentag und geben Ihnen einen schnellen Überblick über die wichtigsten Themen des Morgens.

Fico nach OP bei Bewusstsein: Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico ist nach einer Notoperation infolge des Attentats nach Angaben seines Stellvertreters Tomas Taraba inzwischen außer Lebensgefahr. „Soweit ich weiß, ist die Operation gut verlaufen - und ich denke, dass er am Ende überleben wird“, sagte Taraba am späten Abend der BBC. Fico befinde sich nach der Operation in stabilem Zustand. In dem Interview erklärte er auch, dass er das Attentat als politischen Angriff wertet. Der Schütze wurde bereits festgenommen. Mehr dazu.

Zentralmatura auf der Zielgeraden: Zwei Wochen nach dem Start geht die heurige schriftliche Reifeprüfung ins Finale. Ernst wird es dabei jedoch lediglich für einen kleinen Teil der rund 41.300 Maturantinnen und Maturanten: Nur rund 2300 Jugendliche schreiben ihre Klausur in Latein, in Altgriechisch wurden laut Bildungsministerium gar bloß 22 Aufgabenhefte bestellt.

Metsola als Plan B: Die Präsidentin des Europaparlaments positioniert sich dezent als Plan B, falls die Abgeordneten Ursula von der Leyen die erforderliche Mehrheit für eine zweite Amtszeit als Kommissionspräsidentin verweigern. Mehr dazu von unserem Korrespondenten Oliver Grimm.

Streit um Wiens Bus-Terminal eskaliert: Nach Rechtsstreitigkeiten über den Bau des Millionenprojektes Bus-Terminals wird Wien selbst bauen. Der abgelöste Investor Ariel Muzicant erhebt nun schwere Vorwürfe. Mehr dazu.

Putin zu Staatsbesuch in China eingetroffen: Russlands Präsident Wladimir Putin ist zu einem zweitägigen Staatsbesuch in China eingetroffen. In der chinesischen Hauptstadt stand unter anderem ein Treffen mit Staats- und Parteichef Xi Jinping auf dem Programm. Putin will außerdem in die nordchinesische Industriestadt Harbin reisen und dort eine russisch-chinesische Messe besuchen. Putin diktiert die Regeln der Freundschaft: Mehr dazu.

Mann attackierte in der Schweiz wahllos Passanten: Bei einer Attacke auf mehrere Passanten hat ein Mann in der Schweiz zwei Menschen schwer und vier weitere leicht verletzt. Der Täter wurde festgenommen. Das Motiv des etwa 40-Jährigen sei noch unbekannt, berichtete die Polizei im Kanton Aargau in der Nacht auf Donnerstag. Alle sechs Opfer seien mit Stichwunden in Krankenhäuser gebracht worden. Auch der Täter habe Stichwunden gehabt und sei unter Bewachung in ärztlicher Behandlung. Mehr dazu.

Populist Wilders konnte drei weitere Parteien für eine Koalition gewinnen: Die Niederlande bekommen eine rechte Regierungskoalition. Knapp sechs Monate nach der Parlamentswahl haben sich der radikal-rechte Populist Geert Wilders und drei weitere Parteien aus dem Rechtsspektrum auf ein Koalitionsabkommen geeinigt. „Wir haben eine Vereinbarung“, sagte Wilders am Mittwoch in Den Haag. Doch weiter unklar ist, wer neuer Ministerpräsident werden soll - Wilders hatte schon zuvor verzichtet. Auf einen Regierungschef müssen sich die Parteien noch einigen. Mehr dazu.

Zehntausende bei Protest in Georgien gegen „Agenten-Gesetz“: Die Demonstrationen nehmen kein Ende. In Georgien sind erneut zehntausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen ein jüngst verabschiedetes Gesetz zu „ausländischer Einflussnahme“ zu protestieren. Rund 30.000 Menschen versammelten sich am Mittwoch alleine vor dem Parlament in der Hauptstadt Tiflis, wie ein AFP-Journalist berichtete. Auch in den Städten Kutaisi und Zalendschicha im Westen des Landes wurde demonstriert.

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