Baustoffe

Wienerberger mit Verlust im ersten Quartal

Der Baustoffkonzern sieht Anzeichen einer Erholung.
Der Baustoffkonzern sieht Anzeichen einer Erholung. Imago / Wolfgang Spitzbart
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Der Ziegelkonzern war mit schlechteren Marktbedingungen konfrontiert.

Wien. Der börsennotierte Baustoffkonzern Wienerberger hat heuer zum Jahresstart deutlich weniger verdient. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank im ersten Quartal gegenüber der Vorjahresperiode um 45 Prozent auf 115 Mio. Euro. Unterm Strich fiel jedoch ein Verlust von rund 36 Mio. Euro an, nach rund 101 Mio. Euro Gewinn im Jahr zuvor. Der Umsatz ging um neun Prozent auf 953 Mio. Euro zurück.

Das Marktumfeld habe sich gegenüber der zweiten Jahreshälfte 2023 zwar leicht verbessert, liege aber immer noch deutlich unterhalb des ersten Quartals 2023, erklärte Finanzvorstand Gerhard Hanke. Das Ergebnis im ersten Quartal 2023 sei jedoch „außergewöhnlich hoch“ gewesen.

Anzeichen einer Erholung

Die schlechteren Marktbedingungen hätten sich im ersten Quartal mit einem Minus von 40 Mio. Euro auf das Ergebnis ausgewirkt. Weiters ausschlaggebend war eine umfangreiche Werksstilllegung, die mit minus 50 Mio. auf das Ebitda gewirkt habe: „Wir haben uns entschieden, Lagerbestände abzubauen“, sagte Hanke. Betroffen waren Werke in Kontinentaleuropa. Den Rückgang beim Umsatz führt Wienerberger vor allem auf das schlechtere Marktumfeld zurück.

Wienerberger sieht jedoch eine Stabilisierung im Neubau in der Region Westeuropa und erste Anzeichen einer Erholung in Osteuropa. Für das Gesamtjahr 2024 rechnet Wienerberger weiterhin mit einem Ebitda zwischen 860 und 890 Mio. Euro. (ag.)

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