Hintergrund

Österreich, Heimat zu vieler Nichtschwimmer

Wohin die Reise geht? Schwimmen ist jedenfalls ein traumhafter Sport.
Wohin die Reise geht? Schwimmen ist jedenfalls ein traumhafter Sport.APA/AFP/Sameer al-Doumy
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Mit einer „Open Water“-EM für Junioren in Wien, Schulaktionen und zehn Olympiastartern will der Schwimmverband Werbung für Sport und Bewegung machen. Über Dunkelziffern, Kursprobleme und Visionen spricht OSV-Präsident Arno Pajek. Felix Auböck erwägt den Sprung in die trübe Seine.

Wien. Wer von einem „Open Water“-Event hört, denkt zuerst an das Extreme, das Meer, womöglich an die Filmbiografie von Diana Nyad. Dass die „Königsdisziplin“ im Schwimmen auch in weitaus beschaulicherem Rahmen stattfinden kann, will Österreichs Schwimmverband beweisen. Da Israel ob des Gaza-Kriegs als Veranstalter ausfällt, übernimmt der OSV die European Aquatics Junior Open Water Swimming Championships 2024, vom 12. bis 14. Juli wird es also im Rahmen dieser EM auf Höhe der Steinspornbrücke (Neue Donau) alles, nur nicht geplanscht. „Open-Water“ kennt keine Bahnen. Wer zuerst springt, schwimmt zuerst.

Um Österreichs Schwimmsport, der nach WM-Medaillen und mit zehn Olympiastartern in Paris (als größter Sportverband des Landes) auf einer Erfolgswelle treibt, weiter ins Rampenlicht zu rücken und damit auch Kindern, Schulen oder Politikern neue Anreize zu setzen, nimmt OSV-Präsident Arno Pajek die Kosten von mindestens 300.000 Euro auf sich. Gesucht werden noch Volunteers (event@schwimmverband.at).

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