Champions League

Die drohende Fußball-Farce aus Abu Dhabi

Der Blick ins Etihad Stadion: Manchester Citys Europacup-Zukunft steht auf dem Spiel.
Der Blick ins Etihad Stadion: Manchester Citys Europacup-Zukunft steht auf dem Spiel. Getty Images
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Zwei Klubs, ein Besitzer: Manchester City und FC Girona gehören der City Football Group aus Abu Dhabi. Dürfen beide Klubs in der Champions League spielen?

Lausanne/Wien. Girona ist vor allem für seinen von Billigairlines angesteuerten Flughafen nahe Barcelona und das El Celler de Can Roca, eines der besten Restaurants der Welt, bekannt. Neuerdings taucht die 100.000-Einwohner-Stadt auch auf der internationalen Fußball-Landkarte auf. Der Girona FC ist aktuell Tabellendritter der spanischen Liga und hat bereits vor Saisonende erstmals überhaupt die Qualifikation für die Champions League fixiert.

Ein bemerkenswerter Aufstieg für einen Klub, der 2007 noch in der vierten Liga spielte und im kleinsten Stadion (15.000 Plätze) der Primera División aufläuft. Doch hinter dem Verein steht seit 2017 die City Football Group aus Abu Dhabi, 47 Prozent gehören der Gesellschaft, die weltweit Beteiligungen an zwölf Fußballklubs hält, darunter 100 Prozent an Manchester City. Und weil auch das englische Flaggschiff für die Champions League qualifiziert ist, lautet die Frage: Wie können zwei Vereine desselben Eigentümers in einem Turnier gegeneinander antreten?

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