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Ankathie Koi: „Mich interessiert, die Leute zu faszinieren oder zu schrecken“

Ankathie Koi zitiert neuerdings „geil geschmacklosen“ Achtzigerjahre-Pop.
Ankathie Koi zitiert neuerdings „geil geschmacklosen“ Achtzigerjahre-Pop.Caio Kauffmann
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Sie hat sich nach japanischen Zierfischen benannt und ist genauso schillernd wie diese. Der „Presse“ erklärt Ankathie Koi, wieso sie sich auf ihrem neuen Album „Pikant“ den Achtzigern und der Erotik widmet.

Pikant? Eine erste Assoziation führt zu Franz Zodl, dem einstigen Koch des „Seniorenclubs“, einer TV-Sendung für Spätjugendliche in den Neunzigerjahren. In schönsten Worten schwärmte er von „pikant“ als einem Zustand der Balance von Säure und Süße, von Schärfe und Fett.

Im Falle Ankathie Koi, die ihr drittes Album so genannt hat, liegt die Sache freilich anders. „Pikant kann natürlich vieles bedeuten. Mir hat es der Aspekt der Schlüpfrigkeit schwer angetan. Ich mag diese Old-School-Bedeutung. Das Wort kenne ich aus Vintage-Pornos. Für mich konnotiert es eine gewisse Ausgeglichenheit in der Schärfe. Es ist nie too much.“

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