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Raiffeisen-Holding NÖ-Wien macht 2023 deutlich mehr Gewinn

Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien hat im Vorjahr 2023 wieder deutliche Gewinne geschrieben. 
Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien hat im Vorjahr 2023 wieder deutliche Gewinne geschrieben. Imago / Chromorange / Franz Perc
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Der Konzerngewinn nach Steuern belief sich auf 961,2 Millionen Euro, nach einem deutlich schwächeren Ergebnis von 53,7 Millionen Euro im Jahr davor.

Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien hat im Vorjahr 2023 wieder deutliche Gewinne geschrieben. Der Konzerngewinn nach Steuern belief sich auf 961,2 Millionen Euro, nach einem deutlich schwächeren Ergebnis von 53,7 Millionen Euro im Jahr davor. Vor Steuern lag bei der Gewinn bei 985,3 Millionen Euro. Den größten Beitrag dazu leistete das Ergebnis der Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien, teilte Raiffeisen am Freitag mit.

Die RLB erwirtschaftete im abgelaufenen Jahr 816,4 Millionen Euro, dank eines Plus beim Zinsüberschuss um 30,2 Prozent und dank höherer Kundenforderungen (plus 5,9 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro). Auch die Kundeneinlagen wuchsen um 9,6 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro. Unter den Beteiligungen schlug sich vor allem das Ergebnis der Raiffeisen Bank International (RBI), an der die RLB mit knapp 25 Prozent beteiligt ist, positiv nieder. Die RBI-Beteiligung trug 738,7 Millionen Euro zum Ergebnis der RLB bei.

Beteiligungsgeschäft stützt Ergebnis

Aber auch die Anteile an NÖM, Agrana, Strabag halfen dem Ergebnis der Holding. Der At-Equity-Ergebnisbeitrag der Strabag betrug im Vorjahr 94,2 Millionen Euro, jener von Agrana und Südzucker belief sich auf 67,5 Millionen Euro. Die NÖM steuerte 14,4 Millionen Euro zur Ergebnisentwicklung bei und die Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG (LLI) 20,1 Millionen Euro.

An der NÖM hält die Raiffeisen Holding 65 Prozent und an der LLI, die mit ihren Unternehmensgruppen unter anderem im Bereich Mehl & Mühle und Automatencatering tätig ist, hält die Holding 50,1 Prozent. Weiters gehören ihr 10,3 Prozent der Südzucker-Aktien, 39,4 Prozent der Agrana-Aktien und 14,6 Prozent der Strabag.

Holding will Mediensparte ausbauen

Auch im Bereich Medien ist die Raiffeisen Holding engagiert und hat mehrere Beteiligungen, die in der Medicur gebündelt sind und an der die Holding 75 Prozent hält. Die übrigen 25 Prozent gehören der RBI. Weitere Holdinggesellschaften sind die Medicur Sendeanlagen GmbH, die Printmedien Beteiligungs GmbH und die Kurier-Beteiligungs-Aktiengesellschaft.

In dem Bereich Medien will die Holding weiter wachsen. Am Kurier ist sie bereits mehrheitsbeteiligt, Ende April sagte RLB NÖ-Wien-Generaldirektor Michael Höllerer jedoch, dass auch der Signa-Anteil an der Zeitung von Interesse für Raiffeisen wäre. Auch beim Börsianer könnte der Konzern laut einem Zeitungsbericht mit 25,1 Prozent einsteigen. (APA)

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