Wahlkampf

FPÖ will mit Kickl-Tour „Gang nach oben schalten“

„Asylwerber bekommen alles unter der Einheitspartei“, beschwerte sich FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz.
„Asylwerber bekommen alles unter der Einheitspartei“, beschwerte sich FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz.Apa/Alex Halada
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Bei ihrer „Frühjahrsoffensive“ haben die Freiheitlichen neben der EU- auch bereits die Nationalratswahl im Blick.

Die FPÖ hat am Dienstag ihre „Frühjahrsoffensive“ für das Wahljahr 2024 präsentiert. Unter dem Motto „Mit euch gegen das System“ kündigten die Blauen eine Tour mit Herbert Kickl durch Österreich für Ende Mai an.

„Wir schalten einen Gang nach oben“, sagte FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz auf einer Pressekonferenz in Wien. Im Blick haben die Freiheitlichen nicht nur die EU-Wahlen am 9. Juni. Man wolle auch einen Ausblick geben, „wie man es bei der Nationalratswahl anlegen wird“, so Schnedlitz. Als Themen nannte der Generalsekretär unter anderem den Kampf gegen „Kriegstreiberei“ und den „Klimakommunismus“. Gemeinsam mit den Menschen werde man zum „Befreiungsschlag“ ansetzen und „tausende Nadelstiche“ gegen das „System“ setzen.

„Asylwerber bekommen alles unter der Einheitspartei“

Vor allem setzt die FPÖ auf das Asyl- und Migrationsthema. „Asylwerber bekommen alles unter der Einheitspartei“, beschwerte sich Schnedlitz. So werde auch Asylwerbern der Klimabonus ausbezahlt. Zugleich lasse man Jugendliche, Arbeiter und Pensionisten „mit ihren Problemen im Regen stehen“, so der Generalsekretär. Die FPÖ werde das mit Kickl ändern, die Einheitspartei solle sich „warm anziehen“.

Die FPÖ startet ihre Frühjahrstour am Freitag mit einer Kundgebung in Wien am Franz-Jonas-Platz, danach absolviert Kickl sechs weitere Auftritte in anderen Bundesländern. Früher habe man sich auf dem Franz-Jonas-Platz sicher aufhalten können, nun sei er ein „Kriminalitätshotspot“, sagte der Wiener FPÖ-Landesparteichef Dominik Nepp. Schuld daran sei die verfehlte Wiener Stadt- und Migrationspolitik, dadurch sei der Platz zum „Opfer des Systems“ geworden.

Auch in Wien gibt es laut Nepp nur noch eine „Einheitspartei“ aus SPÖ, ÖVP, Neos und Grünen. Als einzige Oppositionspartei in der Stadt sei nur noch die FPÖ vorhanden, so der Landesparteichef. Er selbst würde Wien als Bürgermeister zur „Abschiebehauptstadt“ machen. (dab)

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