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Rangnick zu Bayern-Nein: „War keine einfache Entscheidung“

ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick am Dienstag im Rahmen der Bekanntgabe des ÖFB-Kaders für die Testspiele gegen Serbien und die Schweiz.
ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick am Dienstag im Rahmen der Bekanntgabe des ÖFB-Kaders für die Testspiele gegen Serbien und die Schweiz.APA / APA / Georg Hochmuth
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Der Teamchef blieb dem ÖFB-Nationalteam treu und erklärte bei der Kaderpressekonferenz am Dienstag: „Ich habe auf meinen Bauch vertraut und auf mein Herz gehört“.

Drei Wochen nach seinem Bekenntnis zur österreichischen Fußball-Nationalmannschaft hat Teamchef Ralf Rangnick Einblicke in seine Entscheidungsfindung gegeben. „Das war keine einfache Entscheidung und keine einfache Zeit“, sagte der 65-Jährige, der einen Trainerjob bei Bayern München ausgeschlagen hatte. „Wir haben zwei Jahre sehr viel Zeit und Energie in diese Aufgabe gesteckt, für diese Ausgangsposition gearbeitet. Ich wollte die unter gar keinen Umständen gefährden.“

Am Vormittag des 1. Mai habe er sich entschieden, dem ÖFB treu zu bleiben. „Ich glaube einfach, dass es schwierig geworden wäre“, erklärte Rangnick am Dienstag bei der Kaderbekanntgabe für die Testspiele gegen Serbien (4. Juni) und die Schweiz (8. Juni). „Wenn ich es ab dem 1. Mai tatsächlich hätte machen wollen, wäre ich auch Trainer von Bayern München gewesen. Zweieinhalb Monate wirklich beides zu machen, das wäre fast unmöglich gewesen“, ergänzte Rangnick mit Blick auf die anstehende EURO 2024 in Deutschland (14. Juni bis 14. Juli).

„Irgendetwas hätte darunter gelitten“

„Auch bei aller Energie, die ich verspüre, hätte irgendetwas darunter gelitten“, betonte Rangnick. „Das wollte ich nicht und deshalb habe ich auf meinen Bauch vertraut, auf mein Herz gehört und mich dafür entschieden, weiterzumachen und hier zu bleiben. Das war aus meiner Sicht nach wie vor die richtige Entscheidung.“ Der Deutsche, seit Juni 2022 im Amt, will auch bei der WM 2026 mit dem ÖFB-Team für Furore sorgen. Sein Vertrag läuft vorerst bis zum Ende der Qualifikation 2025 und würde sich bei einer WM-Teilnahme automatisch bis Sommer 2026 verlängern. (APA)

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