Skandale

Die EU-Wahl als Stolperfalle für Spitzenkandidaten

Gleich mehrere Affären bot der EU-Wahlkampf 2014 mit den Spitzenkandidaten Karas (ÖVP), Mlinar (Neos), Mölzer (FPÖ), Lunacek (Grüne) und Freund (SPÖ).
Gleich mehrere Affären bot der EU-Wahlkampf 2014 mit den Spitzenkandidaten Karas (ÖVP), Mlinar (Neos), Mölzer (FPÖ), Lunacek (Grüne) und Freund (SPÖ).Georg Hochmuth/ picturedesk
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Die Geschichte der Europawahlen ist in Österreich reich an Fehltritten und verunglückten Sagern. Besonders das Wahljahr 2014 sticht heraus.

Wien. Städte und Dörfer sind mit Wahlplakaten zugepflastert, manch TV-Duell erregt Aufmerksamkeit, sonst jedoch gelten EU-Wahlkämpfe in Österreich als behäbig und unauffällig. Das belegt dann auch die Wahlbeteiligung, die klar unter jener bei der Nationalratswahl liegt. Doch überraschen die EU-Wahlkämpfe dann doch immer wieder, ihre Geschichte ist reich an Fehltritten, verunglückten Aussagen und parteiinternen Intrigen.

So manche Europawahl in Österreich ließ damit auch aalglatt verlaufene Nationalratswahlen hinter sich. Besonders das Jahr 2014 sticht her­vor. Damals kandidierte der ehemalige ORF-Moderator Eugen Freund für die SPÖ als Spitzenkandidat. Im „Profil“-Interview antwortete er auf die Frage, wie viel ein Arbeiter durchschnittlich verdient: „Ich weiß es nicht – ungefähr 3000 Euro brutto?“ Das war deutlich zu hoch gegriffen, laut Statistik Austria verdiente ein unselbstständiger Arbeiter 2012 netto 1616 Euro.

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