Vorzugsstimmen

Auch Lena Schilling ist auf Platz eins nicht sicher

Beim grünen Bundeskongress im Februar verstanden sich die Listenerste, Lena Schilling, und der Listenzweite, Thomas Waitz, gut.
Beim grünen Bundeskongress im Februar verstanden sich die Listenerste, Lena Schilling, und der Listenzweite, Thomas Waitz, gut. Picturedesk/Martin Juen
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Die Grünen stellen sich weiter hinter Lena Schilling. Doch es kam schon vor, dass die Wähler jemand anderen als den Listenersten ins EU-Parlament schickten.

Die Parteiführung hat die Spitzenkandidatur dieser Person anvertraut. Doch von Anfang an haben manche bezweifelt, dass sie zur Partei passt. Und um das Gegenteil zu verdeutlichen, trat sie kurz vor der EU-Wahl noch schnell der Partei bei. Die gesuchte Person ist Hans Kronberger, der 2004 auf dem ersten Listenplatz der FPÖ gestanden ist. Aber die Sätze würden genauso gut auf die Neogrüne Lena Schilling passen.

Gerade bei EU-Wahlen kann es passieren, dass der Listenerste durch die Vorzugsstimmen überholt wird. Erhält ein Kandidat von fünf Prozent der Wähler, die für seine Partei stimmen, eine Vorzugsstimme, wird er auf Platz eins gereiht. Ebendieses Schicksal wurde Kronberger zuteil, der vom Listendritten Andreas Mölzer überholt wurde. Die FPÖ machte nur ein Mandat, und das erhielt Mölzer. Kann Lena Schilling ein ähnliches Schicksal drohen?

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