Festwochen

„Wiener Prozess“ gegen die Republik wegen Corona

Bei den Wiener Festwochen läuft die erste Ausgabe eines Reality-Formats: Angeklagt wird die Republik Österreich, weil sie gegen die Covid-Pandemie sowohl zu viel als auch zu wenig getan habe. Als Vorsitzende fungiert Richterin Irmgard Griss. Das Urteil der Geschworenen wird für Sonntagabend erwartet.

Die Freie Republik Wien klagt die Republik Österreich: Das ist nicht so wild, wie’s klingt, denn erstere ist „nur“ ein Kunstprojekt der Wiener Festwochen. Allerdings eines im „Reality-Format“, wie man im Fernsehen sagen würde. Im klassizistischen Rahmen des Wiener Odeon fungiert die Richterin Irmgard Griss mit freundlicher Strenge als Vorsitzende, die Rechtsanwälte Alfred Noll und Michael Dohr als Ankläger bzw. Verteidiger. Die Geschworenen, die nach Verhören von zahlreichen Zeugen das Urteil fällen sollen, rekrutieren sich aus dem „Rat der Republik“, den die Festwochen bzw. die Freie Republik Wien gebildet haben.

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.