Künstliche Intelligenz

Musk kündigt Bau von Supercomputer für KI-Start-up xAI an

Es soll der weltweit größte Supercomputer werden. Im Bild: Ein Modell Cerebras Systems.
Es soll der weltweit größte Supercomputer werden. Im Bild: Ein Modell Cerebras Systems.Reuters / Rebecca Lewington Of Cerebras Systems
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Der Supercomputer soll für die nächste Generation des Chatbots Grok eingesetzt werden. 2025 soll er betriebsbereit sein.

Der US-Milliardär Elon Musk plant für sein KI-Start-up xAI den Bau des weltweit größten Supercomputers, berichtete das Branchenportal „The Information“. Musk habe bei einer Präsentation für Investoren angekündigt, dass der Supercomputer bis Herbst 2025 betriebsbereit sei.

Der geplante Supercomputer, der für die nächste Generation des Chatbots Grok eingesetzt werden soll, werde Musk zufolge mindestens viermal so groß sein wie jene Modelle, die Meta zum Trainieren seiner KI-Modelle verwendet.

Musk hatte xAI - AI steht für Artificial Intelligence (KI, Künstliche Intelligenz) - im Juli gegründet und dabei unter anderem Mitarbeiter von OpenAI, Google und der Universität von Toronto angeheuert. Der Chef des Elektroautobauers Tesla, des Weltraumunternehmens SpaceX und Besitzer von X (früher Twitter) hofft auch, die entwickelte KI-Technologie für seine Unternehmen nutzen zu können. Im November stellte xAI die erste Version des Chatbots Grok vor.

Musk warnt vor und investiert in KI

Musk war 2015 einer der Mitbegründer von OpenAI. Er stieg aber drei Jahre später wieder aus. Im März reichte Musk eine Klage gegen OpenAI wegen dessen kommerzieller Ausrichtung ein. In der Klageschrift argumentierte er, dass das Unternehmen als nicht-gewinnorientierte Organisation gedacht gewesen sei. Mittlerweile sei der Entwickler des Chatbots ChatGPT aber de facto ein profitorientiertes Tochterunternehmen des Software-Konzerns Microsoft.

Musk hat wiederholt vor den Gefahren von Künstlicher Intelligenz gewarnt und bezeichnete KI sogar als „unsere größte existenzielle Bedrohung“. Zugleich investiert der reichste Mann der Welt massiv in Künstliche Intelligenz. (APA/AFP)

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