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Über „richtige“ und „falsche“ Migration in den Arbeitsmarkt

In der Gastronomie gab es immer schon einen hohen Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund.
In der Gastronomie gab es immer schon einen hohen Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund.Clemens Fabry
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Immer mehr Jobs können in Österreich nicht besetzt werden. Gezielte Migration von Fachkräften soll das Problem lösen, erhofft sich die Politik. Doch warum sollten Arbeitskräfte aus dem Ausland ausgerechnet nach Österreich kommen? Und ist es wirklich klug, dass Asylwerber bei uns nicht arbeiten dürfen?

Die Geburtenquote sinkt, die Pensionierungswelle der Babyboomer rollt langsam aber sicher an. Gleichzeitig ist auch das Mindset vieler Jüngerer im Wandel – immer mehr Menschen wollen nicht mehr 40 Stunden die Woche arbeiten. Um unsere Wirtschaft und damit auch unseren Wohlstand am Laufen zu halten, hat sich bei der Politik eine Erkenntnis durchgesetzt: Wir brauchen mehr Menschen aus dem Ausland, die die Arbeit machen.

Ob und wie sinnvoll das ist, analysiert „Presse“-Arbeitsmarkt-Expertin Jeannine Hierländer im Gespräch mit David Freudenthaler. „Wir dürfen uns nicht ausschließlich auf Arbeitsmigration verlassen“, so Hierländer. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Migration auf den österreichischen Wirtschaftsstandort ist deutlich differenzierter, als medial oft dargestellt. Eine Analyse.

Gast: Jeannine Hierländer
Moderation: David Freudenthaler
Schnitt: Audiofunnel/Dominik Landertinger

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