Quergeschrieben

Ehre, wem Ehre gebührt: Weshalb wir öfter Menschen für Orden vorschlagen sollten

Wir sollten es nicht Parteien und deren Vorfeldorganisationen überlassen, wer im Sinne der gemeinsamen Sache gewürdigt wird.

Haben Sie schon einmal jemanden für einen Orden vorgeschlagen?

„Jede Person kann Vorschläge für die Verleihung einer Auszeichnung beim sachlich zuständigen Bundesministerium einreichen“, heißt es auf der Website des Bundespräsidenten, „ausgenommen für sich selbst oder für nahe Familienangehörige.“ Ich habe das unlängst getan, weil ich fand, dass ein langjähriger Wegbegleiter zu Unrecht mit zu wenig Anerkennung bedacht wird. Er ist kein Kriecher oder Günstling, gehört keiner politischen Glaubensgemeinschaft an und trommelt sich auch sonst nicht übermäßig auf die Brust. Das bringt mit sich, dass er und sein Tun, seine langjährigen Leistungen, leicht übersehen werden. Vielleicht kommt Ihnen das aus Ihrem Umfeld ja bekannt vor.

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Ich habe also ein Formular ausgefüllt. Habe ausführlich begründet, warum ich die Person für auszeichnungswürdig erachte, warum sie sich im Sinne der Allgemeinheit außerordentlich verdient gemacht hat; habe das PDF abgeschickt. Keine Hexerei, all das hat keine Viertelstunde beansprucht.

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