Tennis

Wie Jannik Sinner die Nummer eins wurde: „Er hatte schon als Zwölfjähriger das gewisse Extra“

Jannik Sinner steht in Paris in seinem dritten Grand-Slam-Halbfinale. Am Freitag wartet mit dem Spanier Alcaraz eine hohe Hürde.
Jannik Sinner steht in Paris in seinem dritten Grand-Slam-Halbfinale. Am Freitag wartet mit dem Spanier Alcaraz eine hohe Hürde.APA/AFP
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Jannik Sinner, 22, wird am Montag erstmals die Nummer eins der Tenniswelt sein. Wer ist der körperlich fast schon zerbrechlich wirkende junge Mann, der die Szene mit seinen Schlägen über Jahre prägen dürfte? Ex-Profi Julian Knowle erzählt.

Man muss es selbst gehört haben, um es zu verstehen. Der Klang, wenn Jannik Sinner mit seinem Tennisschläger einen Ball trifft, ist anders. Satt. Rein. Sinner, 22, kann die Filzkugel so schnell wie kaum ein anderer beschleunigen. Carlos Alcaraz und Andrej Rublew fallen einem da noch ein. Das übrige Spielerfeld distanziert der Südtiroler problemlos.

Was auffällt: Sinner benötigt für sein Schlagfeuerwerk weder den Bizeps von Rafael Nadal noch die Oberschenkel von Holger Rune. Den Vorsprung gegenüber der Konkurrenz erarbeitet hat sich der 1,88 Meter große Rechtshänder, der aufgrund seiner Körpergröße noch etwas schmaler wirkt, durch eine außergewöhnliche Technik – und einen klaren Kopf. Am Montag löst Sinner den Serben Novak Djoković – er wurde nach seiner im Paris-Achtelfinale erlittenen Meniskusverletzung bereits am Knie operiert – als Nummer eins der Weltrangliste ab.

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