Diversität

Viel Lärm um ziemlich wenig

Marin Goleminov
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Der Wille in den börsenotierten Top-Unternehmen im DACH-Raum scheint vorhanden zu sein. An den Maßnahmen, Diversität auch tatsächlich zu fördern, hapert es.

Gut 97 Prozent der Unternehmen, die in den Top-Indizes Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gelistet sind (DAX 40, ATX, SMI), schreiben in ihren Geschäfts- oder Nachhaltigkeitsberichten, dass sie Diversität als Bereicherung auffassen und deren Förderung in ihren Unternehmenswerten verankert haben. Darüber hinaus geben 82,5 Prozent der Unternehmen an, Diversität (oder vergleichbare Themen wie Vielfalt, Chancengleichheit oder Gerechtigkeit) im Rahmen ihrer Wesentlichkeitsanalyse als wesentliches Thema identifiziert zu haben.

„In den untersuchten Berichten wurde vor allem von Maßnahmen wie Anti-Diskriminierungsschulungen, Mentoringprogrammen für Frauen oder der Teilnahme an Initiativen berichtet“, sagt Janina Seufert, Managerin Sustainability Services bei BDO, dazu. Weitere übliche Maßnahmen seien die transparente Kommunikation über Diskriminierungsvorfälle oder die Offenlegung des Gender Pay Gaps aufzuzeigen. In den untersuchten Berichten wurden diese Maßnahmen von vergleichsweise wenigen Unternehmen erwähnt.

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