EU-Wahl

Wahltag in Österreich: Eine kleine Typologie der Wähler

Drei Personen, drei Überlegungen: Mahatsek, Garcia Marquez und Prager.
Drei Personen, drei Überlegungen: Mahatsek, Garcia Marquez und Prager.Carolina Frank
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Stammwähler? Spontan entschieden? Erstwählerin? Oder gar nicht dabei? Am heutigen Sonntag können die Österreicherinnen und Österreicher entscheiden, wen sie in das EU-Parlament schicken. Versuch einer kleinen Kategorisierung.

Heute wählt Österreich seine Vertreter für das Europäische Parlament. Oder eben nicht, denn viele Menschen werden nicht zur Urne schreiten. Andere werden wählen, waren aber lang unentschieden, wem sie ihre Stimme schenken sollen. Für mehr als 400.000 Personen ist diese EU-Wahl ihre erste Wahl überhaupt, wieder andere unterstützen hingegen schon ihr ganzes Leben die gleiche Partei und werden das auch diesmal wieder tun. Experten erwarten heuer eine etwas höhere Wahlbeteiligung als bei der vergangenen EU-Wahl 2019. Damals nahmen knapp 59 Prozent der Bevölkerung teil. Verglichen mit Nationalratswahlen ist das Interesse an EU-Wahlen in Österreich traditionell deutlich geringer. Während an Nationalratswahlen von 1995 bis 2019 zwischen 86 und 76 Prozent der Bevölkerung teilnahmen, waren es bei den EU-Wahlen im selben Zeitraum nur zwischen 68 und 45 Prozent.

Hinter dem jeweiligen Wahlverhalten stehen freilich eine Menge Gründe, Bedenken und Gefühle. Wie vielschichtig die Faktoren sind, zeigt allein die Anzahl an wissenschaftlichen Studien, die alle möglichen Einflüsse, ja sogar das Wetter an Wahltagen, untersuchen. Die „Presse“ hat sich anhand von Zahlenmaterial und vielen Gesprächen fünf verschiedenen Wählertypen, ihren Überzeugungen, Überlegungen und Hoffnungen angenähert.

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