Leitartikel

Der Babler-Kurs stimmt nicht

Andreas Babler am Wahlabend.
Andreas Babler am Wahlabend.APA /Max Slovencik
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Am Ende blieb die SPÖ als Verliererin der EU-Wahl übrig. Alle anderen Parteien konnten sich ihre Ergebnisse immerhin schönreden.

Gefühlt blieb die SPÖ am Sonntag um 23 Uhr als einzige Verliererin der EU-Wahl übrig. Alle anderen Parteien können sich ihre Ergebnisse ir­gend­wie schönreden – im Falle von ÖVP und Grünen alles eine Frage der Erwartungshaltung. Die SPÖ kann das nicht: Platz drei – letztlich doch recht deutlich hinter der ÖVP. Und noch einmal etwas verloren im Vergleich zur EU-Wahl 2019. Und selbst von der Affäre Schilling konnte die SPÖ entgegen den Erwartungen nicht profitieren.

Der Babler-Kurs stimmt offenbar nicht. Die Analyse, die SPÖ tue sich nur deswegen schwer, weil es ständig Querschüsse gebe, aus den Ländern unter anderem, stimmt auch nicht. Denn die Querschüsse gibt es, weil es Unzufriedenheit gibt – mit dem Kurs, mit den Wahlergebnissen, mit den handelnden Personen. Auch sein schon während der SPÖ-Mitgliederbefragung abgegebenes Versprechen, er werde Wähler von der FPÖ zur SPÖ zurückholen, kann Andreas Babler nicht einhalten.

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