Tesla

Es geht um viel für Elon Musk am Donnerstag

Ist er überbezahlt? Ja, meint eine Richterin. Nein, meinen andere, er hat seine Vorgaben erfüllt.
Ist er überbezahlt? Ja, meint eine Richterin. Nein, meinen andere, er hat seine Vorgaben erfüllt.Reuters/David Swanson
  • Drucken

Tesla. Bei der Hauptversammlung am Donnerstag dreht es sich nicht nur um Elon Musks Vergütung. Es geht um die Rechte von Kleinanlegern, um die Rolle von Richtern und die Frage, ob Entlohnungen an sich zu hoch sein können.

Auf Elon Musks Plattform X geht es derzeit zu. Fans und Gegner streiten im Vorfeld der Tesla-Hauptversammlung am Donnerstag, ob milliardenschwere Vergütungen an sich zu hoch sind und ob sich Gerichte in Entscheidungen von Aktionären einmischen sollten.

Zur Vorgeschichte: 2018 hatten die Tesla-Aktionäre einem Vergütungspaket für Firmenchef Elon Musk zugestimmt. Dieses sah vor, dass der Milliardär für das Erreichen bestimmter Ziele Optionen erhalten sollte. Schrittweise sollte er den Börsenwert, der damals bei 59 Mrd. Dollar lag, binnen zehn Jahren auf 650 Mrd. Dollar anheben.

Kaum jemand dachte damals, dass das möglich wäre. Tesla schrieb Verluste und lieferte 245.000 Fahrzeuge pro Jahr aus. Doch Musk erfüllte die Vorgaben. Heute ist Tesla profitabel, im Vorjahr wurden 1,3 Millionen Autos verkauft. Doch der Börsenwert, der im Jahr 2021 bereits über eine Billion Dollar geklettert war, betrug zuletzt nur noch 556 Milliarden.

Kein Gehalt als Chef

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.