Energie

Kommt 2025 doch noch Gas durch die Ukraine nach Europa?

Im Vorjahr kaufte Europa noch 40 Milliarden Kubikmeter Gas am Tag aus ukrainischen Leitungen.
Im Vorjahr kaufte Europa noch 40 Milliarden Kubikmeter Gas am Tag aus ukrainischen Leitungen. AP
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Hinter den Kulissen sucht Europa einen Weg, auch nach Jahresende noch Erdgas durch die Ukraine geliefert zu bekommen. Der Schlüssel könnte Aserbaidschan sein. Russland und die Ukraine könnten gleichermaßen profitieren.

Kaum sind die EU-Wahlen geschlagen, drängen die alltäglichen Probleme des Kontinents wieder in den Vordergrund. Die Gefahr etwa, dass die Ukraine ab 2025 tatsächlich den Gasfluss nach Europa abdrehen könnte. Damit würden der EU auf einen Schlag Importe von über 40 Millionen Kubikmeter Gas am Tag abhandenkommen. Österreich, das im April noch 81 Prozent seiner Importe aus Russland bezogen hat, wäre mit einigen osteuropäischen Nachbarstaaten mit Abstand am härtesten getroffen. Doch noch ist nicht garantiert, dass es so weit kommen muss.

Denn während die EU offiziell den Ausstieg aus russischem Pipeline-Gas anstrebt, laufen hinter den Kulissen Gespräche, wie die Transitverbindung durch die Ukraine auch nach Jahresende noch genutzt werden könnte.

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